Alles neu macht der Mai - Methodiktreff in Deggendorf

von Lydia Keßler - So fühlte es sich zumindest bei Sabrina Hingel und „ihrer“ neuen Berufsschule I in Deggendorf an, auch wenn Sabrina und die Körperpflege-Abteilung bereits seit ca. 1,5 Jahren in den Räumen des neugebauten ersten Teilkomplexes der BS Deggendorf eingezogen sind.

Leider fand neben dem LiBK-Vorstand nur noch eine Kollegin den Weg nach Deggendorf, sodass unsere Gruppe doch sehr überschaubar war.

Davon ließ sich Sabrina allerdings nicht beirren und führte uns nach herzlicher Begrüßung durch das für manche doch recht großzügige Schulhaus mit einer imposanten Wendeltreppe als Blickfang im Herzen der Schule. 
Garniert mit vielen lustigen Episoden bestaunten wir Theorie- und Praxisräume, welche natürlich auf dem neuesten Stand der Technik sind und zeigten, dass sich Sabrina bei den Planungen und der Einrichtung viele und tiefgreifende Gedanken im Vorfeld gemacht hatte, genossen den Blick vom Lehrerzimmer über Deggendorf und waren nach der Führung froh, dass Sabrina auch für unser leibliches Wohl gesorgt hatte. Warum? Weil der Architekt ebenfalls die Lehrergesundheit im Blick hatte und wohl deshalb sämtliche Räume der Verwaltung, Schulleitung und des Gesamtkollegiums in den obersten Stock verortet hat. Da ist der Lehrersport mit inklusive und „mal eben schnell …“ war gestern. 

Außerdem stellte Sabrina uns ihr Modell der Blockbeschulung vor. Da Deggendorf wie so viele andere Körperpflege-Abteilungen nur noch einzügig ist und auch die Klassengrößen sehr überschaubar sind, übernimmt sie den gesamten Theorieunterricht und erhält für die geteilten Praxisstunden zudem Unterstützung von einer angestellten Meisterin.

Als vorherige Gegnerin der Blockbeschulung konnte Sabrina mich und wohl auch zahlreiche Friseur-Chefs aus ihrem Sprengel mit vielen Argumenten für diese Beschulungsform überzeugen und erfährt immer wieder positive Rückmeldungen.

Letztendlich muss die Beschulungsform zu den gegebenen Verhältnissen der Schule passen und beide Arten der Beschulung (Block- vs. Einzeltagesunterricht) haben ihre Vor- und Nachteile.

Abschließend diskutierten wir noch die verschiedenen Aspekte  eines Berufsgrundbildungsjahres für Friseure. Die Pilotphase soll spätestens im Schuljahr 2024/25 starten und wird sowohl durch den LIV Bayern als auch den LiBK Bayern eng begleitet.

Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Gesprächen und jeder Menge gute Laune im Gepäck machten wir uns am Nachmittag wieder auf die Heimreise.

Liebe Sabrina, vielen herzlichen Dank noch einmal an dieser Stelle für dein Engagement, deine Zeit, deine Energie und deine Begeisterung, die du mit uns geteilt hast und für den ein oder anderen ausgeplauderten „Fail“.

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